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Unter Wasser

Sonntag, 4. September 2011

Mysteriöser Unterwasserfund; © Kurt Sassenhagen

Mysteriöser Unterwasserfund; © Kurt Sassenhagen

Auf meinem Weg durch Skandinavien bin ich auf einige bemerkenswerte Orte getroffen. So auch auf einen Punkt im Meer, bei dem es sich wahrscheinlich um eine Art magischen Anziehungspunkt handelt.
Dort kann man auf dem Meeresgrund eine Vielzahl an Trümmern aus vergangenen Zeiten finden. Zwei verunglückte Schiffe und ein Flugzeug sind noch fast vollständig erhalten, wenn auch in einem angeschlagenen Zustand.
Bei den beiden Schiffen handelt es sich einerseits um ein deutsches Kriegsschiff und andererseits um Segelschiff. Besonders das Segelschiff ist stark in Mitleidenschaft gezogen. Es ist stark beschädigt und größtenteils verfallen. Lediglich einige Reste der Metallteile sind sehr gut erhalten. Kurz vor seinem Untergang tauchte vor dem Schiff ein riesiger Strudel auf, auf den die Mannschaft nicht mehr reagieren konnte. Alle Besatzungsmitglieder starben.
Bei dem Unglück, dass dem Kriegsschiff geschah, sah das anders aus. Der Kapitän konnte früh genug reagieren und rettete jedes Mitglied seiner Crew. Da das Schiff aus massiven Stahlplatten gebaut war, ist es auch heute noch in einem sehr guten Zustand. Es gammelt zwar vor sich hin, aber das ist nach so langer Zeit unter Wasser kein Wunder. Zu diesem Vorfall gibt es weitere Unterlagen, die von der deutschen Marine archiviert sein müssen. Der Verlust dieses Schiffes traf sie zur damaligen Zeit hart. Hebeversuche schlugen fehl.
Bei dem Flugzeug handelt es sich um einen russischen Jagdbomber, der bei einem Aufklärungsflug auf mysteriöse Weise außer Kontrolle geriet und genau an der Stelle ins Meer sank, an dem die anderen beiden Wracks zu finden sind. Obwohl das russische Militär versuchte, dieses Flugzeug zu finden, gelang es ihnen auch nach Tagen der Suche nicht. Ein Militär-Beratungsstab wurde einberufen, um Vergeltungsschläge zu planen. Als man jedoch einsah, dass es keine Anzeichen für einen feindlichen Angriff gab, ließ man die Sache auf sich beruhen. Die Russen versuchten das Flugzeug noch einmal zu finden, was ihnen aber auch dann nicht gelang. Jedoch stellte dies keinen großen Verlust für sie da. Sie waren nur interessiert an den Aufzeichnungen, nicht mehr am Flugzeug selber.

Weitere Berichte folgen demnächst, unter anderem über die Felszeichnungen von Alta.